Sie interessieren sich für ein Kirchenmusik-Studium?


Dann streben Sie eine sehr vielseitige, interessante Ausbildung an, die gleichermaßen Ihre spielerischen, sängerischen, geistigen und kommunikativen Fähigkeiten entwickelt.

Welche Gründe sprechen für ein Studium in Dresden?
  • das Ausbildungsprofil: kirchlich geprägte, ökumenisch offene, gemeindeorientierte Kirchenmusikausbildung mit hohem musikalischem und pädagogischem Anspruch und Fächern wie z. B. Popularmusik, Kinderchorleitung und Gemeindesingen
  • die Professoren, Dozenten und Lehrbeauftragten als anerkannte überregionale Künstler bzw. profilierte Kirchenmusiker der Region
  • die Stadt als kulturelles Zentrum Europas
  • die reizvolle Orgellandschaft mit vielen wertvollen historischen Instrumenten
  • der Hochschulchor mit seinem breitgefächerten Repertoire und den regelmäßigen Chorreisen in verschiedene Gegenden Deutschlands sowie ins Ausland
  • die gemeinsame Studienwoche zu Beginn jedes Studienjahres

Ihre Fragen an uns

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Die Hochschule für Kirchenmusik ist eine Einrichtung der
Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens und wird ausschließlich aus kirchlichen Mitteln finanziert. Sie bereitet junge Menschen praxisbezogen auf den kirchenmusikalischen Dienst in Kirchgemeinden vor.

Hochschulflyer

Kirchenmusik - Beruf mit Zukunft

Christfried Brödel zum 70. Geburtstag

Am 17. Dezember 2017 jährt sich zum 70. Mal der Geburtstag von Prof. Dr. Dr. h.c. Christfried Brödel, langjähriger Rektor der Hochschule für Kirchenmusik der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens.

Erst 1984, nach erfolgreicher Promotion in Mathematik und Jahren der Berufstätigkeit als Mathematiker, legte Christfried Brödel sein Examen als Kirchenmusiker ohne vorheriges Studium ab und wurde noch im gleichen Jahr zum Landessingwart der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens berufen. Nach dem Tod Wolfram Zöllners übernahm er 1988 die Leitung der damaligen Kirchenmusikschule Dresden, die er zusammen mit der Chorleitungsprofessur an der 1992 zur Hochschule in kirchlicher Trägerschaft umgewandelten Ausbildungsstätte bis zu seinem Ruhestand 2013 innehatte.

Bekannt ist Christfried Brödel vor allem durch sein Engagement für zeitgenössische Kirchenmusik geworden. Mit dem Chor der Hochschule für Kirchenmusik, der Meißner Kantorei 1961 und dem Solistenensemble vocal modern hat er zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer geistlicher Musik gestaltet, z. B. von Volker Bräutigam, Matthias Drude, Jörg Herchet, Günter Neubert und Manfred Weiss. Ebenso setzt sich der 1994 mit der Ehrendoktorwürde und 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz Ausgezeichnete aber für einen differenzierten und lebendigen Vortrag Alter Musik auch mit Laienchören ein. Dieses Anliegen verfolgte der Vorsitzende der Neuen Bach-Gesellschaft u. a. als Kursleiter von zahlreichen Bach-Akademien in Rumänien und der Ukraine sowie Schütz-Wochen in Südafrika.

Christfried Brödel war Kultursenator des Freistaats Sachsen, Vizepräsident der „Konferenz der Leiter der kirchlichen und staatlichen Ausbildungsstätten für Kirchenmusik und der Landeskirchenmusikdirektoren in der EKD“ und ist seit 2013 Ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste. In Anerkennung seiner Verdienste um das sächsische Musikleben als Dirigent und als Pädagoge erhielt er 2006 die „Johann-Walter-Plakette“ des Sächsischen Musikrats.
Auch im Ruhestand ist Christfried Brödel noch als Dirigent, Lehrer und Autor tätig.

Sein Abschlusskonzert als Leiter der Meißner Kantorei mit Werken von Siegfried Reda, Wilfried Krätzschmar sowie Advents- und Weihnachtsliedbearbeitungen des Barock und der Romantik gibt er am Samstag, 16. Dezember 2017, 17:00 Uhr in der Dreikönigskirche Dresden.


Prof. Matthias Drude